World PolitiCast

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Ein Podcast über aktuelle Forschung zur Weltpolitik

21. September 2017 WPC_009 - Der islamistische Terrorismus

WPC_009 - Der islamistische Terrorismus

Die Staaten Europas waren in den vergangenen Jahren mit einer Serie terroristischer Anschläge konfrontiert, die zu einer intensiven Debatte über das Gefährdungspotenzial durch islamistische Gruppierungen und staatliche Gegenmaßnahmen geführt haben. In dieser Folge des WorldPolitiCast spricht Dr. Franz Eder über das Wesen des Terrorismus und seine Forschung in diesem Bereich.

WPC_008 - Nordkorea und (nukleare) Abschreckung

Nordkorea hat mit seinem sechsten Nukleartest am 03. September einen weiteren, wesentlichen Schritt in seinem Nuklearwaffenprogramm vollzogen. Nachdem eine militärische Gewaltanwendung zur Bekämpfung des Programms zu verlustreich wäre (aber trotzdem nicht zur Gänze ausgeschlossen werden kann) und Sanktionen keine nennenswerte Wirkung gezeigt haben, wird Nordkorea wohl längerfristig ein Nuklearwaffenstaat bleiben. Es stellt sich daher die Frage nach der Möglichkeit nuklearer Abschreckung. Diese Folge des WorldPolitiCast beschäftigt sich mit der sich abzeichnenden Nuklearwaffenstrategie Pjöngjangs und der längerfristigen Perspektive eines Abschreckungsverhältnisses mit Nordkorea.

WPC_007 - Gezieltes Töten und die internationale Ordnung

Welche Auswirkungen hat das gezielte Töten (targeted killing) von Terroristen auf die internationale Ordnung? Mit dieser Frage beschäftigt sich ein Schwerpunktheft der Fachzeitschrift Contemporary Security Policy (http://contemporarysecuritypolicy.org/), das ich gemeinsam mit meinem Kollegen Dr. Jodok Troy als Gastherausgeber gestaltet habe. In dieser Folge des World PolitiCast stelle ich das Thema und die Inhalte dieses Schwerpunktheftes vor. Das Heft wird im Juli dieses Jahres digital und gedruckt erscheinen - der einleitende Artikel von Jodok Troy und mir wird im open-access Format frei verfügbar sein (http://dx.doi.org/10.1080/13523260.2017.1336604).

Strategien im Umgang mit Nordkoreas Nuklearwaffenprogramm

Nordkorea treibt seine Nuklearwaffen- und Raketenprogramme entschlossen und auch gegen erheblichen internationalen Widerstand voran. In dieser Folge analysiere ich gemeinsam mit Gerhard Mangott angedachte und umgesetzte Strategien im Umgang mit Nordkorea. Wir argumentieren, dass eine Strategie des Engagements, das schrittweise Rüstungskontrolle mit positiven Anreizen kombiniert, am aussichtsreichsten ist, wenngleich auch diese Strategie nicht ohne Stolpersteine ist. Diese Folge des Podcasts basiert auf einem Artikel, den wir gemeinsam unter dem Titel "Boycotts, bombs, or bargains? Eine Analyse von Strategien im Umgang mit Nordkoreas Nuklearwaffenprogramm" in der Zeitschrift für Außen- und Sicherheitspolitik (Heft 1, 2017) veröffentlicht haben.

WPC_005 - Nuklearwaffen und internationale Ordnung II: Warum Staaten (nicht) nach Nuklearwaffen streben

In dieser Folge der Serie "Nuklearwaffen und internationale Ordnung" gehe ich von der Feststellung aus, dass jede politische Ordnung aus zwei Elementen besteht: (1) aus einem Impuls, der die Bildung von Ordnung auslöst und aufrechterhält und (2) aus Regeln, die das Verhalten von Akteuren in einer Ordnung lenken. Im Bereich der Nutzung von Kernenergie besteht der Impuls als drei Erwartungen - die erste Erwartung ist, dass sich die Zahl der Staaten im Besitz von Nuklerwaffen im Laufe der Zeit erhöhen wird. Diese Folge von World PolitiCast beschäftigt sich mit der Frage, warum sich Staaten Nuklearwaffen aneignen, also welche Anreizstruktur sie haben. In der nächsten Folge werde ich die Frage behandeln, wie Staaten sich Nuklearwaffen aneignen, also welche Resourcen sie für die Entwicklung von Nuklearwaffen benötigen.

WPC_004 - Nukleare Rüstungskontrolle in der Krise: Ein Gespräch mit Oliver Thränert

Zur Zeit des Kalten Krieges sorgte nukleare Rüstungskontrolle für Stabilität im Abschreckungsverhältnis zwischen den Vereinigten Staaten und der Sowjetunion. Gegenwärtig scheint die Rüstungskontrolle jedoch immer weiter in eine Krise zu geraten: die bestehende Rüstungskontroll-Architektur zwischen den USA und Russland erodiert und in anderen Abschreckungsverhältnisse (etwa zwischen Indien und Pakistan) ist Rüstungskontrolle gänzlich abwesend. Oliver Thränert vom Center for Security Studies der ETH Zürich analysiert diese Krise der Rüstungskontrolle im Gespräch mit Martin Senn (Universität Innsbruck).